Die Coronapandemie hat die Welt für jede und jeden einzelnen von uns verändert. Egal ob als Verbraucher*In oder Unternehmer*In - der Ausbruch der Pandemie im Winter 2019/20 brachte viele Schwierigkeiten, oder positiv formulierte “Herausforderungen”, mit sich. Mit diesen kann auf ganz unterschiedliche Art umgegangen werden.

Einbrechende Werbeeinnahmen, Kurzarbeit, Entlassungen, Auftragsknappheit für freie Medienschaffende – die Pandemie hat die Medienbranche erheblich unter Druck gesetzt. Sie gehört zu den am stärksten von den Folgen der Pandemie betroffenen Branchen. Hier wollen wir einige Ansätze vorstellen, um als Betroffene*r damit umzugehen.

1. Krisenmanagement und Vorbereitung

Gerade die eingeführten Kontaktbeschränkungen haben erheblich zu einem Rückgang an Ticketverkäufen, Werbung und Aufträgen geführt. Manche Projektteile lassen sich aufgrund der gebotenen Vorsicht aufgrund des Virus nicht durchführen, andere aber können durchaus auch als Online-Formate durchgeführt werden.

Umgang mit Corona bei Medienproduktionen

Gerade der Kundenkontakt gehört dazu: Es kann sich lohnen, mit Partnern und Kunden vorsorglich eine Onlinekommunikation zu etablieren, sodass bei erneuten Kontaktbeschränkungen keine plötzlichen Absagen erfolgen müssen. Bei früher Planung lässt sich gelegentlich auch das Format und die konkrete Umsetzung eines Projektes, etwa dem Dreh eines Werbespots, noch anpassen, um künftigen Problemen durch eine negative Pandemieentwicklung vorzubeugen.

2. Die Suche nach den richtigen Leuten

Durch direkte (Infektion) und indirekte (Quarantäne, Vorsichtsmaßnahmen) Auswirkungen der Pandemie kann es selbst bei stattfindenden Produktionen schwierig werden, gerade spontan die richtigen Leute für die eigene Crew aufzutreiben. Ein großes Netzwerk hilft dabei, Ausfälle zu kompensieren - ebenso wie eine Vorbereitung auf mögliche Ausfälle.

So kann es sich lohnen, bei der Crewplanung neben den eigentlichen Wunschkandidaten direkt auch Backup-Optionen mitzuplanen die einspringen, sollte ein Crewmitglied krankheitsbedingt ausfallen. Ob diese Backupplanung nur für einen selbst oder in Absprache mit den jeweiligen Kontakten erfolgt, ist dabei Sache der/des Produzentin/Produzenten. Um durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht auch noch zusätzlich Zeit zu verlieren, gibt es Programme, die Produzent*Innen dabei unterstzützen.

callsheep Demo - Übersicht der Crewplanung und callsheet

Die kostenlose Anwendung callsheep etwa tut genau das: Für jede anstehende Planung können Produzen*Innen dort festlegen, welche Fachkräfte für einen Dreh benötigt werden und aus den passenden eigenen Kontakten die entsprechenden Kandidaten auswählen. Die Möglichkeit, Backup-Kontakte einzufügen, kann dabei ganz einfach bei jeder Planung genutzt werden. Sollte etwa der Kameramann für einen baldigen Dreh kurz vor Beginn absagen, lädt callsheep automatisch die nächste ausgewählte Person dazu ein - sodass für schnellstmöglichen Ersatz gesorgt ist.

Gratis Loslegen

Die Anmeldung ist unkompliziert, kostenlos und dauert nur wenige Sekunden. Der Anspruch von callsheep ist es, ab der ersten Minute nach dem Login Zeit zu sparen - probiere es doch direkt aus und sichere dich für die nächsten Drehs ab!

3. Versuche dich mit neuen Formaten

Auch eine gute Planung hilft wenig, wenn die Auftragslage schlecht ist. Film - und Fernsehproduktionen sind in der Pandemie weniger geworden, und so sind nicht genug Aufträge für alle da. Nicht alle Bereich haben allerdings gleich unter der Pandemie gelitten: Streaming - und Videoplattformen haben einen großen Aufmerksamkeitsschub bekommen.

Die Pandemie führt dazu, dass viele Filmschaffende sich an neuen Formaten versuchen müssen

Hast du Erfahrungen in Film und Fernsehen? Dann kannst du deine Fähigkeiten vermutlich mit etwas Anpassung auch für die Produktion von Youtube-Videos oder Instagram-Reels nutzen. Professionelle Influencer*Innen und auch Social Media Abteilungen großer Firmen sind mögliche Kunden - und auch wenn dieser Bereich nun erstmal neu ist, so könnte er eine gute Übergangslösung bis zum Sommer darstellen.

Hier können auch neue Formate ins Spiel kommen, denn nicht nur auf der Produzent*Innenseite hat die Pandemie einiges verändert: Die “Fanenergie” von Sportlern oder Musikern lässt durch das fehlende Liveerlebnis nach und Mitarbeiter im Homeoffice müssen neu angesprochen werden. Suche nach Möglichkeiten, hier kreative Lösungen wie etwa live Q&As oder virtuelle und professionell produzierte Fanansprachen anzubieten.

Fazit

Die Coronapandemie macht es Filmschaffenden nicht einfach - und ganz ehrlich, durch manches muss man einfach durch. Durch vorausschauende Planung, alternative Angebote und ehrliche Kommunikation können die Folgen der Pandemie aber hoffentlich wenigstens eingedämmt werden. Wir hoffen, die angesprochenen Ideen helfen dir dabei und freuen uns sehr über mehr Informationen dazu, wie du als Filmschaffende*r mit der aktuellen Situation umgehst!

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Wir freuen uns auf den Kontakt und das gemeinsame Gespräch!

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